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Einbruchschutz an Fenstern – für mehr Sicherheit im eigenen Zuhause

Die Anzahl der Einbrüche steigt rapide an. Besonders die Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Während Sie als Haus- und Wohnungsbesitzer Ihren Urlaub genießen, nutzen Langfinger die Gelegenheit, um ungestört in Wohnungen einzubrechen und Fernseher, Geld, Schmuck oder teure Technik herauszutragen. Aber auch während Sie auf Arbeit oder Einkaufen sind, wird Ihr Haus zur leichten Beute. In 80 Prozent aller Fälle kommen Diebe über die Terrassentür oder durch ein Fenster, den diese gehören bei Häusern zu den größten Schwachstellen. Anders als in Filmen dargestellt, ist die häufigste Einbruchmethode aber nicht das Einschlagen der Scheibe, denn der dabei verursachte Lärm könnte besorgte Nachbarn aufschrecken. In den meisten Fällen wird das Fenster einfach aufgehebelt. Bei ungesicherten oder schlecht gesicherten Fenstern reicht zum Aufhebeln sogar schon ein einfacher Schraubenzieher. Ein geübter Dieb braucht nur wenige Sekunden, um sich mit diesem Werkzug Zutritt in Ihre privaten Räume zu schaffen und sich somit an Ihrem Hab und Gut frei bedienen zu können.

Ein Einbruch ist mehr als ein materieller Schaden. Oftmals gehen auch Wertsachen verloren, die eine besondere Bedeutung für uns haben. Nicht zuletzt hinterlässt es bei den Betroffenen ein Gefühl der Angst und Unsicherheit, wenn Fremde einfach in ihre privaten vier Wände eindringen. Um den finanziellen und emotionalen Verlust Ihrer Wertsachen zu verhindern, sollten Sie dem Kriminellen die Arbeit so schwer wie möglich machen. Viele Diebe brechen Ihr Vorhaben ab, wenn sie auf unerwarteten Widerstand stoßen und nicht innerhalb von fünf Minuten in den Wohnraum eindringen können. Als effektiver Einbruchschutz hat sich der mechanische Schutz bei Fenstern, Türen und Rollläden bewährt.

Grundlegende Verhaltensregeln zur Vermeidung von Einbrüchen

Neben der Sicherheitstechnik kann auch das eigene Verhalten dazu beitragen, sich vor einem Einbruch zu schützen. Wenn ein Täter bemerkt, dass Sie für längere Zeit nicht im Haus sind, ist es für ihn umso verlockender, die Gelegenheit auszunutzen. Ein überquellender Briefkasten, ständig geschlossene Rollläden oder sogar offene oder angekippte Fenster sind für Diebe eine regelrechte Einladung. Damit Fremde nicht wissen, dass Ihr Haus für mehrere Tage unbewohnt ist, sollten Sie den Briefkasten von Freunden oder Nachbarn regelmäßig leeren lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Anwesenheit vortäuschen, indem Sie die Rollläden mit Hilfe von Zeitschaltuhren bewegen. Auch die Lampen im Haus können durch Zeitschaltuhren gesteuert werden. Da die meisten Diebe Gelegenheitstäter sind, welche Häuser oder Wohnungen nicht über längere Zeit ausspionieren, fällt diesen in der Regel nicht auf, dass Lichter immer zur selben Zeit eingeschaltet werden. Besonders wichtig ist es natürlich, dass Sie stets alle Fenster und Türen schließen und wenn möglich absperren, wenn Sie das Haus verlassen.

Sollten Einbrecher Ihr Haus oder Ihre Wohnung dennoch als Ziel auserkoren haben, helfen moderne Schutzmechanismen die Sicherheit des Gebäudes zu verbessern.

Einbruchschutz für Fenster zur effektiven Beseitigung von Sicherheitslücken
Laut Statistik findet alle zwei Minuten in Deutschland ein Einbruch statt. Gerade in Ballungszentren wie München ist die Einbruchsgefahr besonders hoch. Beim Einbrechen nutzen Täter gezielt die Schwachstellen des Hauses aus, die überwiegend an Fenstern und Fenstertüren zu finden sind. Um sich wirksam zu schützen, sollten die Fenster und Türen bestimmte Standards erfüllen.

Im Wesentlichen entscheiden drei Faktoren über die Sicherheit von Fenstern und Fenstertüren:

  • Pilzzapfen statt Rollzapfen
  • abschließbare Fenstergriffe
  • einbruchshemmende Verglasung
  • Einbruchschutz für neue Fenster

Eine Investition in einbruchshemmende Fenster ist eine Investition in Ihre Sicherheit. Bei einem Neubauvorhaben oder einem Austausch der Fenster und Fenstertüren bei Renovierungen sollten Sie darauf achten, dass die neuen Fenster und Fenstertüren nach DIN EN 1627 geprüft oder zertifiziert sind. Bei diesen Elementen wird in einer praxisgerechten Einbruchprüfung sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Rahmen, Beschlag, Verglasung) keinen Schwachpunkt gibt. Die DIN EN 1627 unterteilt Fenster entsprechend ihrer einbruchshemmenden Eigenschaften in sieben RC-Klassen (Resistance Class). Diese europäische Norm der RC-Klassen ersetzt die bisher gängige Einteilung in sogenannte WK-Klassen (Widerstandsklassen). Während die ersten drei RC-Klassen vor allem für private Haushalte gedacht sind, werden die höheren Klassen für gewerbliche Objekte empfohlen.

RC 2 Fenster als effektiver Schutz gegen Gelegenheitstäter

Für private Objekte rät die Polizei zu Fenstern und Fenstertüren der RC 2 Klasse. Diese Fenster sind umlaufend mit Pilzkopfzapfen-Beschlägen ausgestattet, sodass alle Seiten des Fensters gesichert sind. Durch die T-Form der Pilzkopfzapfen verkeilen die Beschläge sich im Rahmen des Fensters in dafür eingebaute Schließstücke und machen so ein Aufhebeln deutlich schwerer. Zudem zeichnen sich diese Fenster durch abschließbare Fenstergriffe und eine einbruchhemmende Verglasung der Kategorisierung P4A aus. Darüber hinaus sind Rollläden mit einer automatischen Hochschiebesicherung sowie der Option auf einen besonders einbruchhemmenden Rollladenpanzer eine sinnvolle Ergänzung.

RC 3 Fenster für eine erhöhte Sicherheit

Fenster der RC 2 Klasse gewährleisten einen ausreichenden Schutz gegen Gelegenheitstäter, die mit typischem Einbrecherwerkzeug wie Zange oder Schraubendreher ausgerüstet sind. Sie machen das Aufhebeln zu einem mühsamen Kraftakt und erschweren das Eindringen in Ihren Wohnraum erheblich. Je länger ein Dieb zum Einbrechen benötigt, umso mehr steigt das Risiko, entdeckt zu werden. Gelegenheitstäter, die nur auf schnelle Beute aus sind, suchen dann meinst schnell das Weite. Diese Widerstandsklasse bietet somit einen sinnvollen Kompromiss zwischen Einbruchschutz und Kosten. In Abhängigkeit zu Ihrem Sicherheitsbedürfnis und dem Wert Ihres Hausrates kommen im normalen Privatbereich auch Fenster der Widerstandsklasse RC 3 infrage. Durch ihre P5A-Verglasung sind diese Fenster noch einbruchsicherer. Selbst professionelle Täter beißen sich daran die Zähne aus.

Alternativ können Sie auch nicht geprüfte Fenster verwenden, welche die Konstruktionsmerkmale der DIN-geprüften Fenster aufweisen. Diese sollten möglichst folgende Sicherheitsmerkmale besitzen:

  • nach DIN 18104 Teil 2 zertifizierte Pilzkopfzapfen-Beschläge
  • einen abschließbaren Fenstergriff gemäß DIN 18267
  • ggf. einbruchhemmendes Glas der Klasse P4A
  • Einbruchschutz für alte Fenster

Mit sicheren Fenstern können Sie beruhigter zur Arbeit oder in den Urlaub fahren. Wenn Sie den Einbruchschutz bei Ihrer Wohnung verbessern wollen, müssen Sie keine Unsummen für neue Fenster ausgeben. Selbst bei alten Bestandsfenstern können Sie durch eine Nachrüstung den Einbruchschutz im Nachhinein wesentlich erhöhen:

Bei der Nachrüstung empfiehlt die Polizei zwei Varianten:

  • nach DIN 18104 Teil 1 geprüfte/zertifizierte Aufschraubsicherungen oder
  • nach DIN 18104 Teil 2 geprüfte/zertifizierte Pilzkopfzapfenbeschläge.

Wenn Sie sich für Aufschraubsicherungen entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Fenster mit je einer Sicherung auf der Scharnierseite und einer auf der Griffseite ausgestattet wird. Sowohl die Polizei als auch die DIN 18104 Teil 1 raten zu je einem sichernden Element pro laufenden Meter. Als dezentere, aber ebenso wirksame Alternative haben Sie auch die Möglichkeit, das Fenster mit Pilzkopfzapfenbeschlägen geprüft nach DIN 18104 Teil 2 nachrüsten zu lassen. Eine sinnvolle Ergänzung für sichere Fenster sind zudem abschließbare Fenstergriffe gemäß DIN 18267 sowie einbruchhemmende Sicherheitsfolien (DIN EN 356) oder eine einbruchhemmende Verglasung. Erst kürzlich haben wir erfolgreich den Fachlehrgang „Nachrüstung mechanischer Sicherungstechnik an Fenstern und Türen“ abgeschlossen, sodass wir Ihre Fenster mit geeigneten und zertifizierten Beschlägen in hoher Qualität nachrüsten können.

Geben Sie Einbrechern keine Chance und schützen Sie Ihr Heim! Ein Großteil aller Einbruchversuche kann durch einbruchhemmende Fenster und Haustüren wirksam vereitelt werden. Wir beraten Sie gerne umfassend zum Thema Einbruchsschutz bei Fenstern, Fenstertüren und Haustüren. Mit den vier Sicherheitsstufen Relax M bis Relax XXL (Einige mit RC-Zertifizierung) können wir Ihnen die angemessene Ausstattung für Ihre individuelle Wohnsituation anbieten. Selbstverständlich können Sie sich auch auf den fachgerechten Einbau der Fenster verlassen, denn die sichersten Fenster nützen nichts, wenn sie nicht fachgerecht eingebaut sind.