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Fenster und Türen gegen Einbruch schützen: Beschlagnachrüstung durch KfW fördern lassen

Wohnungseinbrüche gehören nach wie vor zum Alltag in deutschen Polizeirevieren. Allein im Jahr 2016 wurden 151.265 Fälle, inklusive Einbruchsversuche, gemeldet. Meist verschaffen sich Täter über leicht erreichbare Fenster, Wohnungs- und Fenstertüren Zugang zum Hausinneren und richten dabei großen Schaden an. Umso schlimmer für die Opfer ist wohl die Tatsache, dass 2016 letztlich nur 16,9 Prozent der Einbrüche aufgeklärt werden konnten.

Doch gibt es auch erfreuliche Nachrichten. In den vergangenen Jahren sank der Anteil an vollendeten Einbrüchen kontinuierlich, wie die steigenden Versuchszahlen zeigen. Ungefähr 44,3 Prozent der Einbrüche scheiterten bereits im Anfangsstadium. Ein sehr gutes Signal, dass sich die Investition in einbruchhemmende Fenster und Wohnungstüren lohnt. Und umso besser, dass Sie sich die Beschlagnachrüstung von der KfW-Bank finanziell fördern lassen können. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt und wie Sie diese beantragen.

Warum lohnt sich die Beschlagnachrüstung in Fenster und Türen?

Alle 2 bis 3 Minuten findet ein Einbruch in Deutschland statt. Auch in diesem Moment, in dem Sie diesen Artikel lesen, verschafft sich gerade eine Person gewaltsam Zugang in ein Haus oder eine Wohnung. Auffällig dabei ist, dass 80 Prozent der Einbrecher über Fenster und Terrassentüren eindringen. Bevor Sie also in aufwendige Einbruchmeldeanlagen oder Videoüberwachung investieren, ist die Aufrüstung Ihrer Türen und Fenster vorerst am sinnvollsten. Denn herkömmliche Kunststoff-Fenster können meist innerhalb weniger Sekunden mit einfachem Werkzeug aufgehebelt werden.

Sicherheitsfenster hingegen besitzen einbruchhemmende Beschläge, die das Aufhebeln von außen deutlich erschweren. In Kombination mit einem abschließbaren Fenstergriff oder aufschraubbaren Zusatzschlössern wird die Sicherheit bereits deutlich erhöht. Doch möchten wir darauf hinweisen, dass abschließbare Fenstergriffe allein nicht ausreichen, um den notwendigen Aufhebelschutz zu gewähren. Eine Spezial-Verriegelung ist also in jedem Fall notwendig.

Auch Türen lassen sich entsprechend aufrüsten. Zusatzschlösser erschweren das Öffnen der Tür in einem solchen Maße, dass Täter bereits im Anfangsstadium des Einbruchs abgeschreckt werden. Denn damals wie heute ist für Einbrecher der Faktor Zeit von großer Bedeutung: Gelingt es dem Täter nicht, innerhalb von 2 bis 5 Minuten in das Haus oder die Wohnung einzudringen, bricht er in der Regel sein Vorhaben ab, aus Angst entdeckt zu werden.

Wie viel wird durch die KfW gefördert?

Geht es um den Einbruchschutz hat die mechanische Sicherung also höchste Priorität. Private Eigentümer und Mieter, die an einem bestehenden Wohngebäude oder einer Eigentumswohnung Maßnahmen zum Einbruchschutz durchführen lassen, können Zuschüsse von mindestens 50 Euro bis maximal 1.500 Euro bewilligt bekommen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau empfiehlt, Maßnahmen zum Einbruchschutz gleich mit Maßnahmen zur Barrierereduzierung umzusetzen. Modernisierer, die einen solchen Kombiantrag stellen, können je nach Höhe der Investitionskosten mit Zuschüssen von mindestens 200 Euro bis maximal 6.250 Euro rechnen. Bei allen durchgeführten Maßnahmen sind sowohl die Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig.

Voraussetzungen für die Förderung zum Einbruchschutz

Essentiell wichtig ist es, dass Sie Ihren Antrag auf KfW-Förderung stellen, bevor Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen. Die Antragstellung wird über das KfW-Zuschussportal abgewickelt. Des Weiteren müssen die erforderlichen Maßnahmen durch ein Fachunternehmen des jeweiligen Handwerks ausgeführt werden.

Bei Achenbach München handelt es sich um ein solches Fachunternehmen, da unser Leistungsspektrum nicht nur das Nachrüsten von Beschlägen anbietet, sondern auch den professionellen Einbau von neuen, einbruchhemmenden Türen und Fenstern beinhaltet. Maßnahmen zum Einbruchschutz können dabei entweder über einen Investitionszuschuss oder alternativ über einen Kredit umgesetzt werden.

KfW-Förderung für einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren

Es gibt eine Reihe von Modernisierungsmaßnahmen, die durch das Programm 455 der KfW gefördert werden können. Durch einbruchhemmende Türen werden übliche Schwachstellen wie das Türblatt, die Zarge oder Verglasung verstärkt und halten so gewalttätigen Einwirkungen von außen länger stand. Mithilfe des Förderprodukts Altersgerecht Umbauen lässt sich der Einbau folgender Produkte finanziell unterstützen:

  • einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren (nach DIN EN 1627 oder besser)
  • Nachrüstsysteme für Eingangstüren, Fenster, Balkon- und Terrassentüren
  • einbruchhemmende Rollläden und Gitter
  • Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
  • Assistenzsysteme, wie Gegensprechanlagen oder Bewegungsmelder

KfW-Förderung für einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren

Mithilfe des Förderprodukts Energieeffizient Sanieren (Kredit: Programm 151/152, Investitionszuschuss: Programm 430) lassen sich Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung von Fenstern und Außentüren zu attraktiven Konditionen umsetzen. Gefördert wird dabei nicht nur der Einbau neuer Fenster, sondern auch die Aufarbeitung bestehender Exemplare. Wenn Sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, sollten Sie bei der Wahl der Fenster demzufolge nicht nur auf den energetischen Kennwert, sondern auch die Widerstandsklasse (min. RC 2 nach DIN EN 1627) achten.

Besonders zu empfehlen ist dieses Förderprogramm für Fenster und Fenstertüren im Erdgeschoss oder Souterrain. Um einen wirklichen Schutz vor Einbrüchen zu gewährleisten, weisen enibruchhemmende Fenster eine extra stabile Rahmenkonstruktion, abschließbare Griffe sowie Scheiben aus Sicherheitsglas auf.

Mehr Informationen unter KfW Einbruchschutz