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Sicherheit beginnt bei der Haustür

Ein schönes Zuhause ist für viele ein Ort der Geborgenheit und Sicherheit. Umso schockierender ist es, wenn man eines Tages nach Hause kommt und die Wohnungstür aufgebrochen vorfindet. Ein Einbruch hinterlässt Spuren: nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Kopf der Betroffenen. Wenn Diebe sich unerlaubt Zutritt in die eigenen vier Wände verschaffen, brechen sie gleichzeitig auch in das Leben und die Privatsphäre der Hausbesitzer ein. Deswegen sind die psychischen Folgen oftmals gravierender als der finanzielle Schaden. Trauer, Schock und Furcht herrschen nach der Tat. Anstatt sicher und geborgen fühlt man sich plötzlich im eigenen Haus unsicher und verängstigt. Doch jeder kann selbst dazu beitragen, dass es gar nicht so weit kommt. Zwar gibt es keinen 100 % Schutz gegen Einbruch, doch durch einbruchsichere Fenster erhöht sich die Schwierigkeit ins Haus zu gelangen erheblich. Gerade die Absicherung von Fenstern ist wichtig, denn Einbruchstatistiken belegen, dass die Mehrzahl der Einbrecher durch ungesicherte Fenster oder Terrassentüren in die Wohnung kommen. Welche Anforderungen einbruchsichere Fenster erfüllen sollten, erfahren Sie in unserem Beitrag „Einbruchschutz an Fenstern – für mehr Sicherheit im eigenen Zuhause“. Aber auch die Haustür sollte nicht vergessen werden. Zwar ist diese nur bei rund 15 % der Fälle das Ziel von Einbrechern, dennoch ist sie eine entscheidende Schwachstelle des Hauses. Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei sicheren Türen achten sollten.

Wichtige Anforderungen an sichere Haustüren

Hinweis: Tür abschließen nicht vergessenEine stilvolle Haustür ist ein Blickfang und wertet jedes Haus zusätzlich auf. Egal ob aus Aluminium, Holz oder Kunststoff, dank der großen Vielfalt an unterschiedlichen Designs kann jeder die Haustür finden, die perfekt zu seinen Wünschen und dem Stil seines Zuhauses passt. Doch Design alleine genügt nicht: Beim Kauf einer Haustür sollte stets auch darauf geachtet werden, dass sie die notwendigen Anforderungen an Einbruchschutz erfüllt.

Ebenso wie Fenster werden auch Haustüren in 6 Widerstandsklassen (RC1 bis RC6) eingeteilt. Welche Widerstandsklasse für die eigene Haustür benötigt wird, sollte unter Berücksichtigung der Lage des Gebäudes entschieden werden. Die Auswahl der passenden Widerstandsklasse hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie der Kriminalitätsrate der Umgebung, der Dichte der Bebauung und der Verkehrslage ab. Grundsätzlich sollten aber folgende Sicherheitskomponenten zur Grundausstattung einer neuen Haus- und Wohnungstür gehören:

Mehrfachverriegelung

Anders als im Fernsehen dargestellt, wird bei den wenigsten Haustüren das Schloss per Draht oder mit einem Dietrich geknackt. Sehr oft wird die Haustür einfach aufgehebelt. Um dies zu verhindern, muss die Tür an mehreren Punkten gesichert sein. Deswegen ist ein wichtiges Einbruchschutz-Merkmal der Tür eine Mehrfachverriegelung. Die Riegel befinden sich oberhalb und unterhalb des Hauptschlosses und werden automatisch beim Abschließen der Tür geschlossen. Es gibt 3- ,5- ,7- und sogar 9-fache Verriegelungen. Selbstverständlich können Sie auch bei uns Türen mit Mehrfachverriegelung erhalten. So besitzen beispielsweise unsere THERMOSECUR-Haustüren eine flächenbündig montierte 5-Punktverriegelung.

Einbruchhemmender Schließzylinder

Eine Mehrfachverriegelung nützt nichts, wenn die Tür nur mit einem billigen Zylinder ausgestattet ist. Eine Manipulation des Schließzylinders durch Ziehen, Aufbohren oder durch das Abbrechen findet zwar nur in 5 % der Fälle statt, für eine Rundum-Sicherung ist es dennoch wichtig, dass der Schließzylinder unterschiedlichen Angriffsszenarien standhalten kann. Der Schließzylinder sollte so konstruiert sein, dass er nicht mit einem falschen Schlüssel geöffnet werden kann. Besonders wenn der Zylinder nicht durch den Türbeschlag abgedeckt ist, sollte er gut gegen Aufbohren, Ziehen oder Aufbrechen geschützt sein.

Türschild zum Schutz des Schließzylinders

Durch einen einbruchhemmenden Schutzbeschlag, der den Schließzylinder eng umschließt, wird das Türschloss vor verschiedenen Gewalteinwirkungen geschützt und ein guter Schutz gegen das Herausziehen, Durchschlagen und Anbohren des Schließzylinders gewährleistet.

Stabile Bauweise der Tür-Zarge

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei einer einbruchsicheren Tür ist der Türrahmen, auch Zarge genannt. Bei einer sicheren Haustür muss die Zarge aus stabilen Materialien bestehen und sollte fest mit dem Mauerwerk verbunden sein.

Gut verankertes und stabiles Schließblech

Eine besondere Schwachstelle ist oftmals auch das Schließblech. Bei über 77 % der Fälle, bei denen Täter durch die Eingangstür eindringen, wird die Tür im Bereich des Schließbleches aufgebrochen. Damit die Riegel nicht mit Gewalt aus der Zarge gerissen werden können, sollte das Schließblech aus robustem Metall mit einer Materialstärke von mindestens 3 mm bestehen und mindestens 30 cm lang sein. Je länger das Blech ist, desto besser ist der Einbruchschutz, denn dann wird es an mehr Befestigungspunkten mit der Zarge verschraubt.

Sicherung der Türbänder

Die Türbänder (auch Türangeln genannt) verbinden die Tür mit der Zarge. Sehr oft sind diese Türbänder nur mit je einem Trägerbolzen im Türblatt und in der Zarge befestigt. Diese schwachen Einbohrbänder lassen sich mit körperlicher Gewalt – beispielsweise durch Eintreten der Tür – einfach überwinden. Doch durch spezielle Sicherungen der Band- und Scharnierbereiche kann der Widerstandswert der Tür erhöht werden. Dadurch wird ein Aushebeln der Tür deutlich erschwert und die Tür ist gegen gewaltsames Aufbrechen besser geschützt.

Einbruchsicheres Glas

Haustüren mit Glaseinsatz sollten mit besonderem Sicherheitsglas ausgestattet sein, welches nicht eingeschlagen werden kann.

Nachrüstung von Haustüren – alte Türen mit neuer Technik

Laut Statistik sind die meisten Einbrecher nur Gelegenheitstäter und keine gut ausgerüsteten Profis. Treffen diese Einbrecher auf Widerstand, brechen sie ihr Vorhaben meistens ab. Deswegen lassen sich sehr viele Einbrüche mit einfacher, aber wirkungsvoller Sicherheitstechnik verhindern. Doch gerade bei alten Häusern erfüllt die verbaute Sicherheitstechnik nicht die notwendigen Anforderungen an Einbruchschutz. Wer Wert auf zuverlässigen Einbruchschutz legt, muss allerdings nicht zwangsweise in eine neue Haustür investieren. In vielen Fällen ist eine Nachrüstung mit geeigneten und zertifizierten Beschlägen in hoher Qualität möglich.

Weitere Maßnahmen zur Verringerung der Einbruchgefahr

Moderne Sicherheitshaustüren schützen Ihr Eigenheim oder Ihre Wohnung bestmöglich vor unerlaubtem Betreten. Aber auch Sie selbst sind dafür verantwortlich, sich vor einem Einbruch zu schützen. Die sicherste Tür hilft nichts, wenn sie nicht abgeschlossen wird, denn dann können sich Einbrecher sehr schnell mit einer Glasscherbe oder einer Kreditkarte Zugang in Ihre Wohnung verschaffen. Leider wird sehr oft die Tür beim Verlassen des Hauses nur zugezogen. Bei ca. 11 % der Einbrüche durch die Wohnungstür gibt es keine Anzeichen von Gewalt oder Einbruchspuren. Dies ist ein Hinweis dafür, dass die Tür nicht abgeschlossen wurde. Zudem sollten Sie niemals einen Ersatzschlüssel unter der Fußmatte oder im Briefkasten verstecken. Fragen Sie lieber Ihre Nachbarn, ob sie den Schlüssel für Sie aufbewahren. Wenn Sie einmal Ihren Schlüssel verlieren, sollten Sie zur Sicherheit den Schließzylinder auswechseln. Aber auch durch die Gestaltung des Eingangsbereichs können Sie Einbrecher abschrecken. Die Dunkelheit ist der beste Verbündete für Einbrecher. Deswegen sollten Sie dunkle Ecken im Eingangsbereich vermeiden und für eine großzügige Außenbeleuchtung sorgen

Haustüren von Achenbach – Rundum-Schutz für höchste Sicherheit

Geben Sie Einbrechern keine Chance und schützen Sie Ihr Heim! Ein Großteil aller Einbruchversuche kann durch einbruchhemmende Fenster und Haustüren wirksam vereitelt werden. Eine Tür ist allerdings nur so sicher wie ihr unsicherstes Element. Beispielsweise nützt das beste Sicherheitsschloss nichts, wenn sich die Tür einfach aufhebeln lässt. Deswegen ist es bei einer sicheren Haustür sehr wichtig, dass es in der Gesamtkonstruktion mit Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag keinen Schwachpunkt gibt. Werden einzelne Konstruktionsmerkmale vernachlässigt, wirkt sich das erheblich auf die Schutzwirkung der Tür aus. Gerne beraten wir Sie umfassend zum Thema Einbruchsschutz bei Fenstern, Fenstertüren und Haustüren. Unsere Haustüren bieten schon in der Standardausführung hervorragende Sicherheit. Bei einigen Modellen wie den THERMOSECUR-Haustüren ist auf Wunsch auch ein RC2-Prüfbericht erhältlich.